Museum

Veranstaltungen

 

So, 27.1.19, 12 Uhr

Kinderoper

Brundibár

Aufführung des Kinderchors City West, Leitung Viola Escher, mit anschließendem Ausstellungsrundgang

Die Geschwister Aninka und Pepícek singen auf einem Marktplatz, um Medizin für ihre kranke Mutter kaufen zu können. Der bösartige Leierkastenmann Brundibár vertreibt die beiden allerdings. Daraufhin kommen ihnen andere Kinder und auch Tiere zur Hilfe. Gemeinsam gelingt es ihnen, sich gegen das Böse zur Wehr zu setzen. Der tschechisch-deutsche Komponist Hans Krása komponierte 1938 die Kinderoper Brundibár (Hummelchen). Ein Jahr nach der Uraufführung wurde Krása 1941 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo das Stück mit den Kindern vor Ort mehrmals zur Aufführung kam.

 

Mi, 20.2.19, 18 Uhr

Vortrag

"Unbesungene Helden"
Die Ehrungsinitative des Berliner Senats 1958 bis 1966

Dr. Dennis Riffel, Leiter des Fachbereichs Geschichte und Erinnerung von
"Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V."

Als "Unbesungene Helden" ehrte der Senat von West-Berlin ab 1958 Menschen, die während der NS-Zeit Verfolgte unterstützt hatten. In seinem Vortrag erläutert der Historiker Dr. Dennis Riffel Zustandekommen, Umsetzung und Wirkung dieser Ehrungsinitative bis heute.

 

Mi, 27.2.19, 9-14 Uhr

Mobile Ausstellung

on.tour - Das Jüdische Museum Berlin zu Gast

Im Rahmen der mobilen Ausstellung "on.tour" werden ausgewählte Objekte aus dem Jüdischen Museum gezeigt. Neben Exponaten zur Vielfalt jüdischer Religion und Kultur in Geschichte und Gegenwart sowie Zeugnissen der Verfolgung sind auch alltägliche Gegenstände zu entdecken. Viele haben einen Bezug zur Lebenswelt von Jugendlichen. Interaktive Führungen ermöglichen jungen Menschen ab 10 Jahren spannende Einblicke zu den Themen jüdisches Leben, jüdische Kultur und Geschichte.

Die Führungen dauern jeweils 90 Minuten und beginnen um 9:00, 10:45 und 12:30 Uhr.

Eine Anmeldung bis 19.2.19 ist erforderlich

 

 

Do, 14.3.19, 10-13 Uhr

Zeitzeugengespräch für junge Menschen

"Plötzlich hieß ich Sara"
Erinnerungen von Ruth Winkelmann

Die Zeitzeugin Ruth Winkelmann berichtet von ihrer Kindheit als jüdische Berlinerin unter der Herrschaft der Nationalsozialisten. Sie liest aus ihren Erinnerungen und beantwortet Fragen.
Das Angebot richtet sich an junge Menschen ab 10 Jahren und ist kostenfrei.

Eine Anmeldung bis 8.3.19 ist erforderlich