Museum

Nächste Veranstaltungen

Vortrag/Diskussion

Mi., 20.06.2018, 18.00 Uhr

Vortrag
Als die Studenten auf die Straße gingen

Der Soziologe Siegward Lönnendonker, ehemaliges Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) sowie Gründer und Leiter des Archivs zur Außerparlamentarischen Opposition, APO-Archiv der Freien Universität Berlin, gibt in seinem Vortrag einen Einblick in die Studentenbewegung von 1968. Was waren die zentralen Themen innerhalb der Studentenschaft und welche Ziele verfolgte ihr Protest? Und warum trugen sie ihren Protest überhaupt auf die Straße? Siegward Lönnendonker gibt Antwort auf diese Fragen und berichtet über seine Erlebnisse in jener Zeit.

In ihrer jüngst erschienen Publikation "Geschichte des SDS 1946-1970" (2018) haben Siegward Lönnendonker und Tilman P. Fichter die Geschichte des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes neu beleuchtet.

Vortrag/Diskussion

Do., 05.07.2018, 18.00 Uhr

Vortrag
Die Studentenbewegung in Berlin im internationalen Kontext

Vortrag von Prof. Dr. Ingo Juchler, Universität Potsdam

West-Berlin bildete das Zentrum der Studentenbewegung in der Bundesrepublik. Innerhalb der "Frontstadt" des Kalten Krieges war wiederum Charlottenburg der Ort maßgeblicher Ereignisse für die Entwicklung der Bewegung. Doch fanden die Aktivitäten der Studierenden in einem internationalen Kontext statt - das Jahr 1968 wurde zur Chiffre für die Revolte einer jungen Generation gegen die etablierte Ordnung. In dem Vortrag werden lokale Ereignisse im Westen und Osten Berlins verbunden mit dem weltweiten Aufruhr in den 1960er Jahren - von der Tschechoslowakei bis zu den Ländern in der sogenannten Dritten Welt.

Führung

Do., 12.07.2018, 14.00 Uhr

Forschen, Sammeln, Bewahren
Führung durch das Archiv des Museums

Anhand ausgewählter historischer Dokumente, Fotografien, Karten und Nachlässe gibt die Sammlungsleiterin Sonja Miltenberger einen Einblick in den Archivbestand der Villa Oppenheim.

Lesung/Gespräch/Film/

Do., 12.07.2018, 18.00 Uhr

Filmprogramm Schaufenster des Westens
Terror auch im Westen

Berlin im Frühjahr 1968: Die Stadt wird zum Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen rebellischen Studierenden und einer aufgeputschten Öffentlichkeit. Mit "Terror auch im Westen" dokumentierte Thomas Giefer als nahezu einziger Kameramann aus der Perspektive der Studentinnen und Studenten die Demonstrationen im Frühjahr 1968 - von der Internationalen Vietnamkonferenz im Februar bis hin zum Attentat auf Rudi Dutschke im April dieses Jahres.

Im Anschluss an das Filmprogramm folgt ein Gespräch der Kuratorin Christine Kisorsy mit Thomas Giefer.
Begrenzte Plätze. Einlass 17:30 Uhr

Angebot für Familien

Di., 14.08.2018, Mi., 15.08.2018, jeweils 10-13 Uhr

Sommerferienangebot
Alle reden von Protest...

Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Recht auf Selbstbestimmung. Im Rahmen der aktuelle Sonderausstellung möchten wir wissen, was Euch 50 Jahre nach der Studentenbewegung von 1968 bewegt. Was hat sich verändert? Wofür würdet Ihr kämpfen? Und wie? Macht mit und werdet kreativ. Die beiden Teile des Ferienprogramms ergänzen einander, sind aber auch einzeln buchbar. Für den zweiten Termin werden BVG-Tickets benötigt. Eine Anmeldung per E-mail oder telefonisch ist notwendig.

Teilnahme ab 10 Jahren, Anmeldeschluss: 7.8.2018

Lesung/Gespräch/Film/

So., 19.08.2018, 11.00 Uhr

Kunst im Gespräch
Sammlerstücke - Die Kunstsammlung Charlottenburg

Regina Niederhut (Freundeskreis Museum) stellt Philipp Francks "Badende Jungen" (1911) und andere Werke vor.

Lesung/Gespräch/Film/

Do., 23.08.2018, 18.00 Uhr

Filmprogramm Schaufenster des Westens
Die Studentenproteste: Ostern '68

Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke kommt es Ostern 1968 zu schwersten Ausschreitungen in West-Berlin, die als "Osterunruhen" in die Geschichte eingegangen sind. Hartmut Moldenhauer erlebte damals als Polizeihauptwachtmeister die Proteste der Studierenden.
In Kooperation mit der Filmsammlung des Landesarchivs Berlin werden weitgehend unbekannte Filmaufnahmen des Stadtbildchronisten Hans Jaehner gezeigt, der die Ereignisse zwischen dem 12. und 15. April 1968 dokumentierte.

Im Anschluss folgt ein Gespräch der Kuratorin Christine Kisorsy mit Hartmut Moldenhauer.
Begrenzte Plätze. Einlass ab 17:30 Uhr

Lesung/Gespräch/Film/

Sa., 25.08.2018, Abendöffnung bis 24 Uhr

Lange Nacht der Museen
Kieztour

Im Rahmen der Kieztouren zur Langen Nacht der Museen finden auch in diesem Jahr moderierte Stadtrundfahrten in die Berliner Bezirksmuseen statt. Eine Bustour führt an zwei Terminen vom Kulturforum am Potsdamer Platz vorbei an zentralen Schauplätzen der Studentenbewegung bis zur Villa Oppenheim. Dort erwartet die Teilnehmer eine exklusive Führung durch die Sonderausstellung "Momentaufnahme - Fotografien von Klaus Mehner 1967-1970".

Abfahrt am Kulturforum: 18 bzw. 21 Uhr

Ticketverkauf und weitere Informationen zu den Kieztouren unter:
www.lange-nacht-der-museen.de

Angebot für Familien

So., 02.09.2018, 12-14 Uhr

Museumsspaß mit der Familie
Stadtgeschichten

Wir leben in einer großen Stadt. Zusammen wollen wir entdecken, was eine Stadt braucht. Häuser, Menschen und was noch? Eine Erkundungstour durch die Ausstellungen mit Bastel- und Spielangeboten von der Museumspädagogin Dr. Nicola Crüsemann und Birgit Wiedow-Weinberger für Kinder von 4 bis 11 Jahren. Eltern und Großeltern, kleine und große Geschwisterkinder sind herzlich willkommen.

Führung

Mi., 05.09.2018, 14.00 Uhr

Öffentliche Führung
durch die Sonderausstellung "Momentaufnahme - Fotografien von Klaus Mehner 1967-1970"

Anhand einiger ausgewählter Motive in der Ausstellung werden zentrale Aspekte der Studentenbewegung vor 50 Jahren veranschaulicht.

Lesung/Gespräch/Film/

Mi., 12.09.2018, 18.00 Uhr

Lesung
Wilde Zeiten am Lietzensee

Die Autorin Irene Fritsch liest aus ihrem neuesten Roman "Wilde Zeiten am Lietzensee" (2017): Auf einer Bank im Lietzenseepark entdeckt Anna eine Tote. Daraufhin beginnt sie zu recherchieren und findet Hinweise auf Vorgänge, die sich in den 1970er Jahren in einer WG am Lietzensee und im Klausenerplatz-Kiez abspielten. Zwei Freundinnen gerieten damals in den Strudel von linksextremen Aktivitäten. Ihr wildes Leben endete schließlich in Verrat und Mord.

Lesung/Gespräch/Film/ Führung

Do., 13.09.2018, 14.00 Uhr

Forschen, Sammeln, Bewahren
Führung durch das Archiv des Museums

Anhand ausgewählter historischer Dokumente, Fotografien, Karten und Nachlässe gibt die Sammlungsleiterin Sonja Miltenberger einen Einblick in den Archivbestand in der Villa Oppenheim.

Führung

Sa., 22.09.2018, 11.30 Uhr

Tastführung
durch die Kunstsammlung Charlottenburg

mit Anja Winter.

5€ pro Teilnehmer/in, Begleitpersonen frei.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 7676 9909