Museum

Nächste Veranstaltungen

Angebot für Familien

So., 07.10.2018, 12-14 Uhr

Museumsspaß mit der Familie
Von Schreibfedern, Schultafeln und alten Büchern - Eine Zeitreise

Weißt Du, wie früher geschrieben wurde? Bei unserer Reise in die Vergangenheit entdecken wir dicke Bücher und Schreibfedern und erfahren, wie die Welt ohne Computer und Drucker aussah.
Eine Erkundungstour durch das Museum, Bastel- und Spielangebote mit Dr. Nicola Crüsemann und Birgit Wiedow-Weinberger für Kinder von 4 bis 11 Jahren, Eltern und Großeltern, kleine und große Geschwisterkinder.

Vortrag/Diskussion

Do., 25.10.2018, 18.00 Uhr

Lesung/Vortrag
1918/19 in Berlin - Schauplätze der Revolution

Prof. Dr. Ingo Juchler, Universität Potsdam

Am 9. November 1918 erreichte die Revolution die Reichshauptstadt: In Berlin wurde die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. erklärt und die Republik ausgerufen. Hier fanden die wesentlichen politischen und militanten Auseinandersetzungen um den weiteren Verlauf der Revolution und die Entwicklung der ersten deutschen Demokratie statt.
Im Vortrag werden die wichtigsten Ereignisse der Revolution von 1918/19 anhand der Berliner Schauplätze und der beteiligten Personen anschaulich vorgestellt.

Angebot für Familien

Di., 30.10.2018, Do., 01.11.2018, jeweils 10-13 Uhr

Herbstferienprogramm
Von der Keilschrift zu Emojis

Workshop für junge Menschen ab 8 Jahren

Wie hat der Assyrer vom fernen Tell Halaf vor über 3000 Jahren Nachrichten an seine Freunde geschickt? Wer hat die erste Schrift erfunden? Und gab es damals schon sowas wie tags? In unserem Ferienworkshop könnt ihr Nachrichten in Keilschrift erstellen, Symbole der allerersten Schrift entziffern und mit heutigen Emojis vergleichen. Zum Abschluss entwerft ihr euer eigenes Namenssymbol.

Das Angebot richtet sich auch an Hortgruppen.
Anmeldung bis 23.10.2018 erforderlich

Lesung/Gespräch/Film/

Mi., 31.10.2018, 18.00 Uhr

Lesung
Aufbau nach dem Untergang
Das Jüdische Gemeindehaus in der Fasanenstraße

Esther Slevogt liest aus ihrem Band "'Aufgebaut werden durch Dich die Trümmer der Vergangenheit'. Das Jüdische Gemeindehaus in der Fasanenstraße".

Nach Ihrer Zerstörung am 9. November 1938 legte die imposante Ruine der geschändeten Synagoge in der Fasanenstraße noch zwei Jahrzehnte lang Zeugnis vom Schicksal des Berliner Judentums ab. Erst 1958 wich sie dem Gemeindehaus, mit dem die Jüdische Gemeinde in Berlin den Neuanfang wagte. Die jüdischen Nachkriegsgemeinden trugen entscheidend dazu bei, dass sich in der Bundesrepublik langsam eine öffentliche Form der Erinnerung an den 9. November 1938 und die an dieses Datum geknüpften Verbrechen etablierte.