Im Stadtraum

Sa, 14.03.2026, 11 Uhr

Stadttour „Ein guter Platz“ – Helga Goetzes West-Berlin und verschwundene Orte der Frauenbewegung

mit Heike Stange, Frauentouren 

Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin. 

Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Wir gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen. Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“. 

Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz. 

Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich. 

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Helga Goetze steht rechts in der Menschenmenge und spricht