Nächste Veranstaltungen

Im Stadtraum

Do, 05.11.2026, 18 Uhr

Rundgang durch Charlottenburg: Jüdisches Leben und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart

AUSGEBUCHT

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf beleuchten bei diesen Stadtführungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus historische Ereignisse und Orte jüdischen Lebens sowie aktuelle antisemitisch motivierte Vorfälle in Charlottenburg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Heute ist Charlottenburg-Wilmersdorf ein Bezirk mit einer aktiven jüdischen Infrastruktur und gleichzeitig einer besonders hohen Zahl antisemitischer Anfeindungen. In dem Stadtrundgang werden die Teilnehmenden Orten jüdischen Lebens begegnen. Die Veranstaltenden beleuchten historische und aktuelle Ereignisse und stellen Möglichkeiten vor, antisemitisch motivierte Vorfälle wie Beleidigungen oder Drohungen zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder per Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) gebeten. Treffpunkt ist am Breitscheidplatz. Den genauen Ort bekommen Sie nach der Anmeldung mitgeteilt. Der Rundgang endet in der Nähe des Savignyplatzes.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Weitere Informationen zu dem Stadtrundgang finden sich hier.

Im Stadtraum

Sa, 07.11.2026, 13.30 Uhr

Rundgang durch Charlottenburg: Jüdisches Leben und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart

AUSGEBUCHT

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf beleuchten bei diesen Stadtführungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus historische Ereignisse und Orte jüdischen Lebens sowie aktuelle antisemitisch motivierte Vorfälle in Charlottenburg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Heute ist Charlottenburg-Wilmersdorf ein Bezirk mit einer aktiven jüdischen Infrastruktur und gleichzeitig einer besonders hohen Zahl antisemitischer Anfeindungen. In dem Stadtrundgang werden die Teilnehmenden Orten jüdischen Lebens begegnen. Die Veranstaltenden beleuchten historische und aktuelle Ereignisse und stellen Möglichkeiten vor, antisemitisch motivierte Vorfälle wie Beleidigungen oder Drohungen zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder per Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) gebeten. Treffpunkt ist am Breitscheidplatz. Den genauen Ort bekommen Sie nach der Anmeldung mitgeteilt. Der Rundgang endet in der Nähe des Savignyplatzes.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Weitere Informationen zu dem Stadtrundgang finden sich hier.

Lesung/Gespräch/Film

Do, 19.11.2026, 18.30 Uhr

Schweigen - eine dokumentarische Graphic Novel

Lesung und Gespräch mit Birgit Weyhe 

Um von dem Schweigen zu erzählen, das Diktaturen erzeugen, erinnert Birgit Weyhe in ihrer Graphic Novel an zwei Frauen verschiedener Generationen. Ellen Marx überlebt als einzige ihrer jüdischen Familie die Verfolgung im Nationalsozialismus, nachdem sie mit 17 Jahren von Berlin nach Buenos Aires emigriert war. Der zweite Lebensweg beginnt mit der Politisierung der Nachkriegsgeneration.

Vor dem Hintergrund der Studentenbewegung entschließt sich Elisabeth Käsemann, nach Argentinien aufzubrechen. Mehrfach streift die Graphic Novel die lokale Geschichte und eröffnet eine Erzählung um die Verflechtungen zwischen Deutschland und Argentinien, der argentinischen Militärdiktatur und das damit verbundene politische Versagen. Beruhend auf tiefgreifenden Recherchen, konfrontiert mit den Gewalterfahrungen und dem widerständigen Erinnern in der argentinischen Gesellschaft, hat Birgit Weyhe mit „Schweigen“ ein berührendes Zeugnis abgelegt.

Führung

So, 22.11.2026, 14.30 Uhr

Kurator:innenführung

Als in der Weimarer Republik Berlin zu einem Experimentierfeld der Moderne wurde, war die Architektin und Gestalterin Marlene Poelzig mit dabei. Ihre Entwürfe prägten die Innenräume des Lichtspielhauses Capitol am Zoo und im Haus des Rundfunks. Ihr Wohn- und Atelierhaus im Westend war wegweisend.

Die Initiative Marlene Poelzig protestierte 2021 gegen dessen Abriss und hat die aktuelle Ausstellung initiiert, kuratiert und gestaltet.  In der Führung zeigt das Team Marlene Poelzigs Schaffen und Selbstbehauptung und stellt zur Diskussion, wie die Architekturgeschichte ihr die Anerkennung verwehrte.

Foto: Max Krajewsky. Bauwelt. Jg. 21/1930, H. 34. Universitätsbibliothek UdK Berlin

Lesung/Gespräch/Film

So, 22.11.2026, 16.00 Uhr

Der Golem, wie er in die Welt kam

Regie: Paul Wegener, 1920, 87 min.

Mit dem Stummfilm Der Golem, wie er in die Welt kam griff Regisseur Paul Wegener die jüdische Legende um den aus Lehm geformten Golem auf. Es ist seine dritte und einzig überlieferte filmische Auseinandersetzung mit dem Stoff und sie gilt als Schlüsselwerk des Expressionismus.

Gedreht wurde der Film in den Ateliers in Tempelhof. Prägend waren die Filmkulisse, entworfen von der Architektin Marlene Poelzig, und die vom Regisseur und dem Bildhauer Rudolf Belling entwickelte Lehmkreatur des Golems.

Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden.

Die Filmvorführung findet begleitend zur Ausstellung für Marlene Poelzig statt.

Poster „Der Golem: Wie er in die Welt kam“, Hans Poelzig, 1920. Bereitgestellt durch The Museum of Modern Art, gemeinfrei

Im Stadtraum

Do, 26.11.2026, 19 Uhr

Auf Spurensuche – Mascha Kaléko im Berliner Westen

AUSGEBUCHT

Stadtspaziergang mit Heike Stange, Frauentouren

Bleibtreustraße und Savignyplatz sind Adressen, die in Mascha Kalékos Lebensalltag eine wesentliche Rolle spielten. Zugleich gab die Schriftstellerin diesen mit ihren Gedichten eine eigene Bedeutung. 1933 erschien „Das lyrische Stenogrammheft“, das erste Buch der jungen Erfolgsautorin. Auch die antijüdischen Verfolgungen im Nationalsozialismus mit Schreib- und Publikationsverbot trafen sie hier, im damaligen „Neuen Westen“. Nach ihrer Emigration in die USA kehrte sie erstmals 1956 nach West-Berlin zurück. Die Umgebung am Kurfürstendamm blieb ihr Anziehungspunkt, sie suchte nach vertrauten Erinnerungsorten. Wie nahm sie die Nachkriegsgesellschaft wahr? Wie war das Verhältnis von Mascha Kaléko und ihrer Literatur zu Publikum und literarischem Betrieb, wie das Verhältnis zu ihrer Stadt?

Treffpunkt: Vor dem Literaturhaus, Fasanenstraße 23. 
Die Tour dauert rund zwei Stunden und endet am Kurfürstendamm, Ecke Leibnizstraße.

Der Stadtspaziergang bildet den Auftakt zur Ausstellung „Mascha Kalékos Berlin, Berlins Mascha Kaléko“, einer Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (ab 18.12.2026), von der auch eine Station in der Villa Oppenheim zu sehen ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Begrenzte Plätze. Bitte per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) anmelden. 

Im Stadtraum

So, 29.11.2026, 12 Uhr

Auf Spurensuche – Mascha Kaléko im Berliner Westen

AUSGEBUCHT

Stadtspaziergang mit Heike Stange, Frauentouren

Bleibtreustraße und Savignyplatz sind Adressen, die in Mascha Kalékos Lebensalltag eine wesentliche Rolle spielten. Zugleich gab die Schriftstellerin diesen mit ihren Gedichten eine eigene Bedeutung. 1933 erschien „Das lyrische Stenogrammheft“, das erste Buch der jungen Erfolgsautorin. Auch die antijüdischen Verfolgungen im Nationalsozialismus mit Schreib- und Publikationsverbot trafen sie hier, im damaligen „Neuen Westen“. Nach ihrer Emigration in die USA kehrte sie erstmals 1956 nach West-Berlin zurück. Die Umgebung am Kurfürstendamm blieb ihr Anziehungspunkt, sie suchte nach vertrauten Erinnerungsorten. Wie nahm sie die Nachkriegsgesellschaft wahr? Wie war das Verhältnis von Mascha Kaléko und ihrer Literatur zu Publikum und literarischem Betrieb, wie das Verhältnis zu ihrer Stadt?

Treffpunkt: Vor dem Literaturhaus, Fasanenstraße 23. 
Die Tour dauert rund zwei Stunden und endet am Kurfürstendamm, Ecke Leibnizstraße.

Der Stadtspaziergang bildet den Auftakt zur Ausstellung „Mascha Kalékos Berlin, Berlins Mascha Kaléko“, einer Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (ab 18.12.2026), von der auch eine Station in der Villa Oppenheim zu sehen ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Begrenzte Plätze. Bitte per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) anmelden. 

Lesung/Gespräch/Film

Do, 03.12.2026, 18 Uhr

Schaufenster des Westens

Der Reifenschneider und seine Frau 
Ein dokumentarisches Porträt von Klaus Wildenhahn
BRD, 1969

Auf einer Brachfläche in der Nähe des Schillertheaters leben Schorsch Markgraf und Hilde Brahms in einem Wohnwagen. Der Dokumentarfilmer Klaus Wildenhahn hat mit seinem Film das einfühlsame Porträt eines Paares geschaffen, dass sich am Rande der Gesellschaft der späten 1960er Jahre eine kleine Idylle eingerichtet hat. Ihr Alltag ist geprägt von den Versuchen, trotz der widrigen Umstände ihre Existenz zu sichern und die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufzugeben. Doch als die Ankündigung der Räumung des Geländes kommt, gerät das bescheidene Glück, die sie sich aufgebaut haben, in Gefahr.

Anschließend folgt ein Filmgespräch mit der Kuratorin Christine Kisorsy.

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Plätze. Die Anmeldung ist erwünscht entweder unter Tel. 030-90 29 24 106 oder per E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

 

Führung

So, 27.12.2026, 14.30 Uhr

Kurator:innenführung

Als in der Weimarer Republik Berlin zu einem Experimentierfeld der Moderne wurde, war die Architektin und Gestalterin Marlene Poelzig mit dabei. Ihre Entwürfe prägten die Innenräume des Lichtspielhauses Capitol am Zoo und im Haus des Rundfunks. Ihr Wohn- und Atelierhaus im Westend war wegweisend.

Die Initiative Marlene Poelzig protestierte 2021 gegen dessen Abriss und hat die aktuelle Ausstellung initiiert, kuratiert und gestaltet.  In der Führung zeigt das Team Marlene Poelzigs Schaffen und Selbstbehauptung und stellt zur Diskussion, wie die Architekturgeschichte ihr die Anerkennung verwehrte.

Foto: Max Krajewsky. Bauwelt. Jg. 21/1930, H. 34. Universitätsbibliothek UdK Berlin