Konzert
Do, 21.05.2026, 19 Uhr
Am 14. Mai würdigt Berlin den Arzt und Sexualforscher Magnus Hirschfeld (1868-1935) und seine Bedeutung für die queere Emanzipationsbewegung. Rund um den Magnus-Hirschfeld-Tag 2026 findet stadtweit ein breites Programm statt. Das Museum lädt am 14. Mai gemeinsam mit Homolulu Berlin zu einem Stadtspaziergang und gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zu einem Filmabend ein.
Im Bezirk liegt ein bedeutender Erinnerungsort für Magnus Hirschfeld: In seiner Charlottenburger Wohnung gründete Hirschfeld am 15. Mai 1897 das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee (WhK): die weltweit erste Organisation, die sich für die Rechte Homosexueller einsetzte. Gegenüber dem Rathaus, am Standort seines ehemaligen Wohnhauses, erinnert seit 1995 eine Gedenkstele an ihn.
Begleitend ist im Kabinett der Villa Oppenheim bis Ende Mai die mobile Ausstellung „Anders als die Andern“. Magnus Hirschfelds Welt und Wirken der Bundestiftung Magnus Hirschfeld zu Gast. Auf sechs Tafeln macht die Ausstellung mit Wegbereiter:innen Hirschfelds, frühen Aktivist:innen der queeren Bewegung und dem Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933) bekannt. Sie führt vor Augen, wie die Nationalsozialisten die queeren Strukturen ab 1933 zerstörten, und wie nach 1945 Erinnerungs- und Gedenkarbeit zu Hirschfeld zunächst nur zögerlich einsetzte.
Weitere Informationen zum stadtweiten Programm unter diesem Link.
Konzert
Do, 21.05.2026, 19 Uhr
Lesung/Gespräch/Film
Di, 26.05.2026, 19.30 Uhr
Führung, Im Stadtraum
Mi, 03.06.2026, 18 Uhr
Führung, Im Stadtraum
Do, 04.06.2026, 18 Uhr
Führung, Im Stadtraum
Sa, 06.06.2026, 14 Uhr
Lesung/Gespräch/Film
Do, 11.06.2026, 18 Uhr