Nächste Veranstaltungen

Lesung/Gespräch/Film

Do, 11.08.2022, 18 Uhr

Filmprogramm Schaufenster des Westens „Leonhardtstraße“
Moderation: Christine Kisorsy

Die australische Regisseurin Marsha Bennett zog Ende der 1970er Jahre als Studentin nach West-Berlin, in die Gegend am Stuttgarter Platz. Gemeinsam mit den Absolventen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Karsten Wichniarz und Rigo Manikofski portraitierte sie das Leben im Kiez. Ihr gemeinsamer Dokumentarfilm Leonhardtstrasse von 1979 ist eine filmische Hommage. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die persönlichen Betrachtungen des Alltags von Menschen, die hier ihrer Arbeit nachgehen.

Im Anschluss freuen wir uns, den Regisseur und Kameramann Karsten Wichniarz zu einem Gespräch begrüßen zu dürfen.

Eintritt frei. Ausgebucht.
Anmeldung zur Warteliste telefonisch oder via E-Mail an:
museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106.
Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Regisseurin Marsha Bennett © Stiftung Deutsche Kinemathek/DFFB

Im Stadtraum, Führung

So, 14.08.2022, 12 Uhr - Entfällt leider!

Die verborgenen „Geh-Schichten“ von Wilmersdorf
Eine Stadtteilführung

Dieser besondere Spaziergang lädt ein, an ausgewählten Stationen einzelne Aspekte zur Geschichte Wilmersdorfs zu entdecken. Er beginnt an der Wilhelmsaue – dem ursprünglichen Ortskern von Wilmersdorf –, geht vorbei  am Schoeler-Schlösschen durch den Volkspark und den Friedhof Wilmersdorf und endet am Fehrbelliner Platz.

Die thematische Spannbreite der Wege durch Wilmersdorf ist vielschichtig: vom Aufstieg eines kleinen Bauerndorfes zu einer wohlhabenden und vielfältigen Großstadt, die dann als Teil Groß-Berlins einige Zentren nationalsozialistischer Herrschaft beheimatete, bevor als Konsequenz die Zerstörung kam – und schließlich der Wiederaufbau zu dem Stadtteil Berlins, den wir heute kennen.

Während des Rundgangs begegnen uns immer wieder verborgene urbane, historische und politische Phänomene, die uns auch multiperspektivische Zugänge in die Stadtgeschichte ermöglichen. Ziel der Stadteilführung ist es, die Vielschichtigkeit der Geschichte des Berliner Bezirks Wilmersdorf und seiner Bewohner*innen sichtbarer zu machen und unterschiedliche Blickwinkel zuzulassen.

 

Treffpunkt: Wilhelmsaue 116-117, 10715 Berlin.
Eintritt frei. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich bis 12.8. telefonisch oder via E-Mail an:
museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Lesung/Gespräch/Film

Mi, 17.08.2022, 18 Uhr

„Russischer Sommer“ - ein neuer Roman von Irene Fritsch

Irene Fritsch hat ihren neuesten historischen Roman am Lietzensee im Jahr 1925 angesiedelt. Hier lässt sich der Adlige Sergej Iwanowitsch Popow nieder, russischer Emigrant in Folge der Oktoberrevolution, wie viele andere im Berliner Westen. Wie sich Popow über Wasser hält, wie sich seine Wege mit denen einer Schauspielerin, einer Gräfin und einem Milchmädchen kreuzen, und wie er in einen mörderischen Kriminalfall gerät, entfaltet dieser rasante Roman, mit dem die Autorin ein turbulentes Bild von „Charlottengrad“ im Berlin der 1920er Jahre entwirft.

Eintritt frei. Begrenzte Plätze.
Anmeldung telefonisch oder via E-Mail an:
museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106.
Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

Lietzensee, ca. 1930