Nächste Veranstaltungen

Im Stadtraum, Angebot für Familien, Führung

So, 01.08.2021, 11 - 13 Uhr

Die verborgenen „Geh-Schichten“ von Wilmersdorf
Eine Stadtteilführung

- unser Angebot zum Museumssonntag

Dieser besondere Spaziergang lädt ein, an ausgewählten Stationen einzelne Aspekte zur Geschichte Wilmersdorfs zu entdecken. Er beginnt am ursprünglichen Ortskern von Wilmersdorf - der Wilhelmsaue, geht vorbei am Schoeler-Schlösschen durch den Volkspark und den Friedhof Wilmersdorf und endet am Fehrbelliner Platz.

Während des Rundgangs begegnen uns immer wieder verborgene urbane, historische und politische Phänomene, die die vielschichtige Geschichte Wilmersdorfs und seiner Bewohner*innen eindrücklich machen: Vom Aufstieg eines kleinen Bauerndorfes zu einer wohlhabenden und vielfältigen Großstadt, die dann Teil Groß-Berlins wurde und einige Zentren nationalsozialistischer Herrschaft beheimatete, bevor der Zweite Weltkrieg große Teile Wilmersdorfs zerstörte – und schließlich der Wiederaufbau zu dem Stadtteil Berlins, den wir heute kennen.

Treffpunkt: Wilhelmsaue 116-117, 10715 Berlin.

Dauer: Etwa 2 Stunden

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab telefonisch oder via E-Mail an. Danke!

museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106 

Schoeler-Schlösschen, 1906, Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Im Stadtraum, Angebot für Familien, Führung

So, 08.08.2021, 16-18 Uhr

Alle Jahre Wohnungsfrage!
Ein Stadtspaziergang zu Wohnverhältnissen um die Villa Oppenheim

Durch die Umbrüche der vergangenen 150 Jahre und die Entstehung neuer sozialer Gruppen haben sich die Lebensverhältnisse der Menschen kontinuierlich verändert. Die Wohnverhältnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen symbolisieren diesen Wandel in besonderer Weise. Sie spiegeln die gesellschaftlichen Anforderungen und Bedürfnisse ihrer Zeit im Alltag der Menschen. Neue Wohnformen sind daher immer auch Antworten auf die sozialen Fragen, Herausforderungen und gesellschaftlichen Prozesse ihrer Zeit.

Der Stadtspaziergang „Alle Jahre Wohnungsfrage” ist ein Streifzug um die Villa Oppenheim über die Vielstimmigkeit der Wohnverhältnisse und ihren Wandel in Charlottenburg. Von den Anfängen der Residenzstadt, über die von Erich Kästner beschriebene Unzucht im Westen der 1930er Jahre, bis heute wird eines sichtbar: die Frage, auf welche Art und Weise zu Wohnen sei, war nie nicht aktuell.

Stadtspaziergang im Rahmen der Ausstellung WOHNVERHÄLTNISSE

Konzeption und Durchführung: POLIGONAL Büro für Stadtvermittlung

Treffpunkt: Villa Oppenheim 

Dauer: 2 Stunden

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab telefonisch oder via E-Mail an. Danke!

museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106 

© POLIGONAL

Lesung/Gespräch/Film

Mi, 11.08.2021, 19 - 20 Uhr

„Berliner Gegenwartsliteraturen“ @ Villa OPENheim
Annett Gröschner liest aus „Berliner Bürger*Stuben. Palimpseste und Geschichten“

Konzeption und Moderation: Lara Sielmann

Den Auftakt der neuen Lesereihe „Berliner Gegenwartsliteraturen“ macht die Autorin Annett Gröschner. Die gebürtige Magdeburgerin beschäftigt sich literarisch wie journalistisch seit Jahren mit der Stadt Berlin. 2020 ist ihr Buch „Berliner Bürger*Stuben. Palimpseste und Geschichten“ in der Edition Nautilus erschienen, in dem sie Berlin zu Fuß, mit der Straßenbahn, dem Fahrrad oder schwimmend erkundet oder eine Woche in einem Archiv verbringt. Alles kreist um ihre Wahlheimat, ob sie nun über die Gingkobäume in der Humboldt-Universität, die Villa eines Kapitäns in der Fasanenstraße, Kleingärten, Friedhöfe, verlassene Industriegebiete, das Stadion an der Alten Försterei oder die Regionalexpresslinie 4 schreibt.

» Infos zur Autorin 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der neue Lesereihe „Berliner Gegenwartsliteraturen“ statt. Berlin ist Anziehungspunkt für und Produktionsstätte von Literat*innen: In kaum einer anderen Stadt leben und schreiben so viele Autor*innen wie hier. Die Kulturjournalistin Lara Sielmann präsentiert im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf einen Querschnitt dieser lebendigen und vielfältigen Szene.

 

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Schleyer, 2020

Lesung/Gespräch/Film

Do, 19.08.2021, 18 Uhr

SFB mon amour. Die Geschichte des Senders Freies Berlin
Buchvorstellung mit Alexander Kulpok, ehemaliger SFB-Journalist und Moderator

Der Sender Freies Berlin (SFB) schrieb seit dem Sendestart im Juni 1954 Mediengeschichte. Anfangs am Heidelberger Platz in Wilmersdorf, ab 1957 dann im Haus des Rundfunks an der Masurenallee, betrieb der SFB Journalismus unter West-Berliner Bedingungen. Von der ersten Stunde an bis zur letzten Sendeminute am 30. April 2003 war Alexander Kulpok dabei: anfangs als Schüler im Jugendfunk, ab 1960 als Redakteur und Reporter im Hörfunk, später als Moderator und Leiter der "Berliner Abendschau" auch im Fernsehen. Über sämtliche Ereignisse während der Zeit des Kalten Krieges hat Kulpok berichtet – ob vom Mauerbau 1961 oder auch vom Kennedy-Besuch 1963. Mit "SFB mon amour" hat er eine persönliche Geschichte einer besonderen Rundfunkanstalt veröffentlicht, in der er an Mediengeschichte und politische Krisen, Sendungen und Wegbegleiter erinnert.

 

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Vergangenheitsverlag

Lesung/Gespräch/Film, Angebot für Familien

Do, 02.09.2021, 14:30 - 16 Uhr

Zimmer frei im Haus der Tiere
Lesung mit Myriam Halberstam, Ariella Verlag

Frau Henne, Frau Kuckuck, Frau Katz und Herr Eichhörnchen wohnen zusammen in einem Mietshaus. Eine Wohnung ist noch frei. Verschiedene Tiere schauen sich die Wohnung an. Zwar gefällt ihnen diese sehr, aber sie mögen die Nachbarn nicht….

Das israelische Kinderbuch von Leah Goldberg ist eine Tierparabel auf das friedliche und respektvolle Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen in einer Gesellschaft.

Nach der Lesung können die Teilnehmer*innen ihre eigenen Traumzimmer gestalten.

 

Ein Angebot für Kinder von 5 bis 8 Jahren, im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf.

Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 25.8.21 via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Ariella Verlag

Lesung/Gespräch/Film

Do, 02.09.2021, 19 Uhr

„Berliner Gegenwartsliteraturen“ @ Villa OPENheim
Ramy Al-Asheq liest aus „Gedächtnishunde“

Konzeption und Moderation: Lara Sielmann

Als zweiter Gast der Lesereihe „Berliner Gegenwartsliteraturen“ liest der syrisch-palästinensische Autor Ramy Al-Asheq (*1989). Der Journalist und Kurator kam 2014 mit einem Autorenstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Deutschland. Ende 2017 lancierte Al-Asheq das deutsch-arabische Kulturmagazin FANN. Er ist Kurator für das Literaturhaus Berlin und Mitgründer der Arabisch-deutschen Literaturtage Berlin. In seinem Gedichtband „Gedächtnishunde“, der 2019 im Sujet-Verlag erschienen ist, wandert Ramy Al-Asheq von drastischen Bildern des Krieges zu verflossenen Liebschaften: Die titelgebenden Gedächtnishunde tragen Erinnerungen in das Gedächtnis und damit zurück in die Gegenwart. Erinnerungen, die von Krieg, Schmerz und schmerzender Liebe durchtränkt sind, werden durch die metaphorischen Vierbeiner reanimiert, wodurch sie auch in der Zukunft ein stetiger Begleiter sein werden.

» Infos zum Autor (EN) 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der neue Lesereihe „Berliner Gegenwartsliteraturen“ statt. Berlin ist Anziehungspunkt für und Produktionsstätte von Literat*innen: In kaum einer anderen Stadt leben und schreiben so viele Autor*innen wie hier. Die Kulturjournalistin Lara Sielmann präsentiert im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf einen Querschnitt dieser lebendigen und vielfältigen Szene.

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Ramy Al-Asheq, privat

Angebot für Familien

So, 05.09.2021, 12 - 14 Uhr

Stadtbäume - oder das Leben im Grünen
Museumspaß mit der Familie

Welche Bäume finden wir rund ums Museum? Und wie alt sind sie? Wir entdecken die grüne Vielfalt, die uns umgibt und gestalten anschließend unseren Lieblingsbaum.

Zwei grüne Stunden für Kinder von 4 bis 11 Jahren. Eltern, Großeltern sowie große und kleine Geschwisterkinder sind herzlich willkommen.

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Lesung/Gespräch/Film, Konzert

Do, 09.09.2021, 18 Uhr

„Was willst du hier...“
Eine literarisch-musikalische Erinnerungsstunde an die Mezzosopranistin Vera Little

Konzeption und Moderation: Vera Block, Journalistin

Beteiligte: Robin Lyn Gooch, Sängerin / Schauspielerin

Vera Little war seit Anfang der 1960er fast vierzig Jahre lang Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Sie wuchs in Memphis, Tennessee, auf. Weil eine Opernkarriere in den USA wegen der Rassentrennung kaum möglich war, ging die Sängerin nach Europa. Hier schrieb Vera Little Operngeschichte als die weltweit erste Schwarze Carmen. 1970 wurde sie zur Berliner Kammersängerin ernannt. Neben dem Singen verfasste Vera Little autobiographische Prosa und Gedichte, in denen sie auch ihre Erfahrungen als Migrantin thematisierte. Vera Littles Lebensweg ist einzigartig und gleichzeitig exemplarisch für viele Wahlberliner:innen. Das literarisch-musikalische Programm erinnert an die Charlottenburgerin.

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Kranich Foto / Deutsche Oper Berlin

Lesung/Gespräch/Film

Do, 16.09.2021, 19 Uhr

Schaufenster des Westens - Open Air
Filmprogramm „Berlin '36“ (2009)

mit einem einführenden Gespräch von Dr. Jutta Braun, Sporthistorikerin, und Christine Kisorsy, Filmkuratorin

1936, die XI. Olympischen Sommerspiele werden in Berlin ausgetragen. Die Nationalsozialisten nutzen das internationale Ereignis zu Propagandazwecken. Die USA drohen, die Spiele des Regimes zu boykottieren. Der Spielfilm aus dem Jahr 2009 greift die historischen Lebensgeschichten zweier Sportlerinnen auf, die sich gemeinsam im Hochsprungkader auf die Spiele vorbereiteten: Die intersexuelle Leichtathletin Dora Ratjen, die in späteren Wettbewerben als Mann antrat, und die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft diskriminierte Gretel Bergmann, die für eine weltoffene Selbstdarstellung des Regimes aus der Emigration in den Kader geholt wurde. Seit 2014 erinnert die Adresse „Gretel-Bergmann-Weg“ auf dem Olympiagelände an die Sportlerin.

Im Rahmen des Open-Air-Programms „Villa OPENheim“ vor dem Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Eintritt frei. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich vorab verbindlich telefonisch oder via E-Mail an:

museum@charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Zutritt zur Veranstaltung aktuell für Geimpfte, Genesene und Getestete - bitte beachten Sie unsere jeweils aktuellen Hygieneregelungen auf unserer Webseite. Bitte kommen Sie rechtzeitig, um eine reibungslose Zutrittsprüfung zu ermöglichen.

Bei regnerischem Wetter findet die Veranstaltung im Museum statt - Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit.

Thomas Kost, Gemini Film