Nächste Veranstaltungen

Lesung/Gespräch/Film

So, 25.01.2026, 14 Uhr

Erzählsalon „Wer erinnert an Helga?“

mit Stefan Maria Rother

Helga Goetzes Worte, Bildwelten und Kontaktaufnahmen sollten neugierig machen, Erschrecken, Freuen, zum Nachdenken anregen – und zugleich sicherstellen, dass wir uns an sie erinnern. In unserer Sonderausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ zeigen wir künstlerische und schriftliche Werke wie Stickbilder und Gedichte, die Helga in ihrem Freundes- und Familienkreis hinterließ. In ausstellungsbegleitenden „Erzählsalons“ bringen wir diese Erinnerungsstücke zum Sprechen und treten mit den Menschen in Austausch, die Helga nahestanden. Wegbegleiter:innen und Angehörige erzählen von Begegnungen mit ihr und ihrer Wirkung.

Der Salon findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

 

Detailansicht aus einer Stickerei von Helga Goetze. Es sind 3 gestickte Gesichter zu sehen.Stickbild (Ausschnitt), Helga Goetze. Privatbesitz Johannes Hinkelammert

Workshop

Sa, 14.02.2026, 12 Uhr

Stich für Stich gegen Ausgrenzung - gemeinsam entsteht ein Quilt

Helga Goetze machte Handarbeit zur aktivistischen Praxis. Der Gemeinschaftsquilt, der im Laufe der Ausstellung entsteht, ist ein kollektives Textil, zusammengesetzt aus vielen individuellen Quadraten, die persönliche Botschaften tragen.

Jeder Beitrag zählt – ob leise Stickzeile oder lauter Slogan. In diesem Workshop gestalten wir gemeinsam Quilt-Teile und lernen verschiedene Techniken kennen, wie Sticken, Applizieren, Patchwork und Smocking. Außerdem erhalten wir spannende Einblicke in die Craftivism-Bewegung, die Textiles politisch neu interpretiert und damit gesellschaftliche Räume besetzt. Material steht bereit. Kommt vorbei, ein Einstieg ist jederzeit möglich. 

Der Workshop findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich. 

Ansicht eines Stickerei von Helga Goetze im Mittelpunkt ist eine Katze zu sehen.Helga Goetze, Meine eigene Geschichte, 1984. (Ausschnitt). Helga-Goetze-Stiftung im Stadtmuseum Berlin

Lesung/Gespräch/Film

Sa, 14.02.2026, 14 Uhr

„Fernsehen kann man abstellen, ist bequemer“.
Ausstellungsgespräche über, für und wider Helga Goetze

mit Amelie Gappa

Unsere aktuelle Sonderausstellung folgt verschiedenen Zugängen zu Helga Goetzes Kunst und Kosmos. Sie eignete sich ihren Platz in der Stadtgeschichte an, hinterließ eine dichte Dokumentation ihres Lebens und ihre Textilarbeiten waren zuletzt in Kunstausstellungen zu sehen. Die Manifestationen des Protests und des Tabubruchs sind im Museum angekommen  - wie lässt sich heute von ihrer politischen und künstlerischen Sprengkraft erzählen? Das kuratorische Team im Gespräch. 

Die Führung findet begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

Eine sw Fotografie einer Straßenszene mit Helga Goetze von hintenIlona Fehér, 1995. FFBIZ - das feministische Archiv

Im Stadtraum

Sa, 07.03.2026, 11 Uhr

Stadttour „Ein guter Platz“ – Helga Goetzes West-Berlin und verschwundene Orte der Frauenbewegung

Mit Heike Stange, Frauentouren 

Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin. 

Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Wir gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen. Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“. 

Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz. 

Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich. 

Helga Goetze steht rechts in der Menschenmenge und spricht© Stefan Maria Rother, 1988

Im Stadtraum

Sa, 14.03.2026, 11 Uhr

Stadttour „Ein guter Platz“ – Helga Goetzes West-Berlin und verschwundene Orte der Frauenbewegung

Mit Heike Stange, Frauentouren 

Helga Goetze fand ihre Rolle als „unvermeidlicher Störfaktor“ im West-Berlin der 1980er Jahre. Mit ihren „Mahnwachen“, die sie ab 1983 am Breitscheidplatz hielt, platzierte sie sich im öffentlichen Zentrum, und wohnte unweit in der Schlüterstraße 70. Helga Goetze war als Aktivistin im Kampf um Selbstbestimmung Autodidaktin. 

Seit den 1970er Jahren entstand eine feministische Frauenbewegung mit weitreichenden, unterschiedlichen Aktivitäten. Hierfür waren Räume nötig. Wir gehen auf Spurensuche zu Verborgenem und Markierungen, zu Mikroräumen und kollektiven Räumen, innen und außen, und fragen nach den damaligen Nutzungen und Aneignungen der Frauen. Einige der Stationen sind das Schwarze Café, der Jeanne-Mammen-Bogen, der ehemalige Frauenbuchladen „Lilith“, die TU-Mensa und das „Verborgene Museum“. 

Treffpunkt: An der Gedächtniskirche, Breitscheidplatz. 

Die Rundgänge finden begleitend zur Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“ statt. 

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich. 

Helga Goetze steht rechts in der Menschenmenge und spricht© Stefan Maria Rother, 1988

Lesung/Gespräch/Film

So, 15.03.2026, 14 Uhr

Ein Fest für Helga
Gedichte, Gespräche und Musik zu Helga Goetzes 104. Geburtstag

Die Künstlerin, Dichterin und „primäre Tabubrecherin“ Helga Goetze (1922-2008) wäre am 12. März 104 Jahre alt geworden. Sie selbst bezeichnete rückblickend ihren Weg „als Beispiel für Befreiung“ und hoffte, dass die Gesellschaft sie ernsthaft wahrnehmen werde. Anlässlich ihres Geburtstages laden das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Kuratorium der Helga-Goetze-Stiftung am letzten Ausstellungstag zum gemeinsamen Erinnern, Erzählen und Musizieren ein. 

Das „Fest für Helga“ ist die letzte Veranstaltung im Rahmen unserer Ausstellung „Weibliches Wesen, geistig vielseitig interessiert, sucht – Helga Goetze“.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

 

© Stefan Maria Rother, 1988