Nächste Veranstaltungen

So, 25.10.2026, 12.00 Uhr

Ausstellungseröffnung

Die Bildhauerin und Architektin Marlene Poelzig entwarf 1930 ein wegweisendes, modernes Wohn- und Atelierhaus im Westend für sich und ihre Familie. Das Gebäude in der Tannenbergallee stand beispielhaft für das emanzipierte Schaffen von Architektinnen in der Weimarer Republik. Trotz heftiger Proteste wurde das Bauwerk 2021 für einen Neubau abgerissen.

Die Initiative Marlene Poelzig, die sich damals zur Rettung gründete, macht nun mit einer Ausstellung in der Villa Oppenheim sichtbar, wie Marlene Poelzig den Bezirk mitgestaltete. Mit der Eröffnung am 25. Oktober gratulieren wir ihr nachträglich zu ihrem 132. Geburtstag.

Abb.: Erbgemeinschaft Marlene Poelzig, Hamburg

Führung

So, 25.10.2026, 14.30 Uhr

Kurator:innenführung

Als in der Weimarer Republik Berlin zu einem Experimentierfeld der Moderne wurde, war die Architektin und Gestalterin Marlene Poelzig mit dabei. Ihre Entwürfe prägten die Innenräume des Lichtspielhauses Capitol am Zoo und im Haus des Rundfunks. Ihr Wohn- und Atelierhaus im Westend war wegweisend.

Die Initiative Marlene Poelzig protestierte 2021 gegen dessen Abriss und hat die aktuelle Ausstellung initiiert, kuratiert und gestaltet.  In der Führung zeigt das Team Marlene Poelzigs Schaffen und Selbstbehauptung und stellt zur Diskussion, wie die Architekturgeschichte ihr die Anerkennung verwehrte.

Foto: Max Krajewsky. Bauwelt. Jg. 21/1930, H. 34. Universitätsbibliothek UdK Berlin

Workshop

So, 25.10.2026, 15.30 — 18.00 Uhr

Offene Druckwerkstatt

Am ersten Tag der Ausstellung für Marlene Poelzig öffnet die Künstlerin Katrin Hoffert eine Druckwerkstatt. Expressionistische Linien oder Raster der neuen Sachlichkeit, Lichter der Stadtgeschichte oder feministische Forderungen: Stempel und kleine Druckformate bieten Raum für Experimente. Vorbeikommen und Ausprobieren! 

Lichtarchitektur im Haus des Rundfunks (Ausschnitt). Architekturmusum TU Berlin, Inv. Nr.: F 4921

Im Stadtraum

Do, 05.11.2026, 18 Uhr

Rundgang durch Charlottenburg: Jüdisches Leben und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf beleuchten bei diesen Stadtführungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus historische Ereignisse und Orte jüdischen Lebens sowie aktuelle antisemitisch motivierte Vorfälle in Charlottenburg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Heute ist Charlottenburg-Wilmersdorf ein Bezirk mit einer aktiven jüdischen Infrastruktur und gleichzeitig einer besonders hohen Zahl antisemitischer Anfeindungen. In dem Stadtrundgang werden die Teilnehmenden Orten jüdischen Lebens begegnen. Die Veranstaltenden beleuchten historische und aktuelle Ereignisse und stellen Möglichkeiten vor, antisemitisch motivierte Vorfälle wie Beleidigungen oder Drohungen zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder per Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) gebeten. Treffpunkt ist am Breitscheidplatz. Den genauen Ort bekommen Sie nach der Anmeldung mitgeteilt. Der Rundgang endet in der Nähe des Savignyplatzes.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Weitere Informationen zu dem Stadtrundgang finden sich hier.

Im Stadtraum

Sa, 07.11.2026, 13.30 Uhr

Rundgang durch Charlottenburg: Jüdisches Leben und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und das Register Charlottenburg-Wilmersdorf beleuchten bei diesen Stadtführungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus historische Ereignisse und Orte jüdischen Lebens sowie aktuelle antisemitisch motivierte Vorfälle in Charlottenburg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Heute ist Charlottenburg-Wilmersdorf ein Bezirk mit einer aktiven jüdischen Infrastruktur und gleichzeitig einer besonders hohen Zahl antisemitischer Anfeindungen. In dem Stadtrundgang werden die Teilnehmenden Orten jüdischen Lebens begegnen. Die Veranstaltenden beleuchten historische und aktuelle Ereignisse und stellen Möglichkeiten vor, antisemitisch motivierte Vorfälle wie Beleidigungen oder Drohungen zu melden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder per Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) gebeten. Treffpunkt ist am Breitscheidplatz. Den genauen Ort bekommen Sie nach der Anmeldung mitgeteilt. Der Rundgang endet in der Nähe des Savignyplatzes.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Weitere Informationen zu dem Stadtrundgang finden sich hier.

Führung

So, 22.11.2026, 14.30 Uhr

Kurator:innenführung

Als in der Weimarer Republik Berlin zu einem Experimentierfeld der Moderne wurde, war die Architektin und Gestalterin Marlene Poelzig mit dabei. Ihre Entwürfe prägten die Innenräume des Lichtspielhauses Capitol am Zoo und im Haus des Rundfunks. Ihr Wohn- und Atelierhaus im Westend war wegweisend.

Die Initiative Marlene Poelzig protestierte 2021 gegen dessen Abriss und hat die aktuelle Ausstellung initiiert, kuratiert und gestaltet.  In der Führung zeigt das Team Marlene Poelzigs Schaffen und Selbstbehauptung und stellt zur Diskussion, wie die Architekturgeschichte ihr die Anerkennung verwehrte.

Foto: Max Krajewsky. Bauwelt. Jg. 21/1930, H. 34. Universitätsbibliothek UdK Berlin

Lesung/Gespräch/Film

So, 22.11.2026, 16.00 Uhr

Der Golem, wie er in die Welt kam

Regie: Paul Wegener, 1920, 87 min.

Mit dem Stummfilm Der Golem, wie er in die Welt kam griff Regisseur Paul Wegener die jüdische Legende um den aus Lehm geformten Golem auf. Es ist seine dritte und einzig überlieferte filmische Auseinandersetzung mit dem Stoff und sie gilt als Schlüsselwerk des Expressionismus.

Gedreht wurde der Film in den Ateliers in Tempelhof. Prägend waren die Filmkulisse, entworfen von der Architektin Marlene Poelzig, und die vom Regisseur und dem Bildhauer Rudolf Belling entwickelte Lehmkreatur des Golems.

Die Filmvorführung findet begleitend zur Ausstellung für Marlene Poelzig statt.

Poster „Der Golem: Wie er in die Welt kam“, Hans Poelzig, 1920. Bereitgestellt durch The Museum of Modern Art, gemeinfrei

Führung

So, 27.12.2026, 14.30 Uhr

Kurator:innenführung

Als in der Weimarer Republik Berlin zu einem Experimentierfeld der Moderne wurde, war die Architektin und Gestalterin Marlene Poelzig mit dabei. Ihre Entwürfe prägten die Innenräume des Lichtspielhauses Capitol am Zoo und im Haus des Rundfunks. Ihr Wohn- und Atelierhaus im Westend war wegweisend.

Die Initiative Marlene Poelzig protestierte 2021 gegen dessen Abriss und hat die aktuelle Ausstellung initiiert, kuratiert und gestaltet.  In der Führung zeigt das Team Marlene Poelzigs Schaffen und Selbstbehauptung und stellt zur Diskussion, wie die Architekturgeschichte ihr die Anerkennung verwehrte.

Foto: Max Krajewsky. Bauwelt. Jg. 21/1930, H. 34. Universitätsbibliothek UdK Berlin