Nächste Veranstaltungen im Stadtraum

Im Stadtraum, Führung

Mi, 29.05.2024, 17:30 Uhr - ausgebucht

Stadtrundgang: Die verborgenen „Geh-Schichten“ von Wilmersdorf

Dieser besondere Spaziergang lädt ein, Aspekte der Geschichte Wilmersdorfs zu entdecken. Er beginnt an der Wilhelmsaue – dem ursprünglichen Ortskern von Wilmersdorf führt durch den Volkspark zum Friedhof Wilmersdorf und endet am Fehrbelliner Platz. Die Geschichte Wilmersdorfs ist vielschichtig: vom Aufstieg eines kleinen Bauerndorfes zu einer wohlhabenden und vielfältigen Großstadt, die dann Teil Groß-Berlins wurde und einige Zentren nationalsozialistischer Herrschaft beheimatete, und dann vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet war– und schließlich die Stadtentwicklung zu dem Stadtteil Berlins, den wir heute kennen, und den wir anhand übersehener urbaner, historischer und politischer Anhaltspunkte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen.

Treffpunkt: Wilhelmsaue 116-117, 10715 Berlin.
Teilnahme kostenfrei.

Bitte melden telefonisch oder via E-Mail an:
museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de / Fon +49 30 - 90 29 24 106

Der Spaziergang findet statt im Rahmen des Programms Lange Woche der Kiezgeschichte – Stadt im Wandel
Ein Projekt des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen (ABR)
Gefördert aus Mitteln zur Förderung von bezirklichen kulturellen Projekten im Stadtraum (BESD III-Programm) der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Schoeler Schlösschen, Wilhelmsaue 126, um 1900, Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Führung, Im Stadtraum

Sa, 01.06.2024, 14 Uhr - ausgebucht

Stadtrundgang: „Die Kant“ – Kunst_Text_Straße

Stadtspaziergang mit Annett Gröschner und Ina Weber

Ausgangspunkt Kantstraße: Tag und Nacht belebter Begegnungsort auf 2.630 Metern Länge in permanentem Wandel, Hafen verschiedenster Nationalitäten, gesäumt von Bauten verschiedenster Epochen, heute vom Leerstand der Pandemiezeit gezeichnet. Für den Soziologen Richard Sennett ist sie eine Manifestation der offenen Stadt, die von Unvollständigkeit, Aneignungen und Widerspruch gekennzeichnet ist. Die Schriftstellerin Annett Gröschner und die Künstlerin Ina Weber laden zu einem Streifzug durch die komplexe Vita dieser Straße und stellen ihre Lesarten der vor.

Treffpunkt: Lichtskulptur „Lesser“ (Laterne), Kantstraße 163-165, vor dem UPPER WEST am Breitscheidplatz
Teilnahme kostenfrei.


Anmeldung erwünscht: 030-90 29 24 106 oder via E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

Der Spaziergang findet statt im Rahmen des Programms Lange Woche der Kiezgeschichte – Stadt im Wandel
Ein Projekt des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen (ABR)
Gefördert aus Mitteln zur Förderung von bezirklichen kulturellen Projekten im Stadtraum (BESD III-Programm) der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Schimmelpfeng-Haus, Kantstraße 165–166, 1966. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Im Stadtraum

Mi, 05.06.2024, 18 Uhr

Stadtspaziergang: Terror, Widerstand und Erinnerung in Charlottenburg

Die Viertel rund um die Villa Oppenheim waren seit den frühen 1930er Jahren wiederholt Schauplatz politischer Gewalt. Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten verbreitete der SA-Sturm 33 Terror. Insbesondere die kommunistische Gegenwehr im „Kleinen Wedding“ war massiv, doch auch aus anderen politischen Richtungen gab es Menschen, die Widerstand leisteten. Sie erhoben ihre Stimme gegen die NS-Politik, unterstützten Aktionen gegen das Regime oder setzten sich für Verfolgte ein. Entlang von historischen Schauplätzen schildert der Stadtspaziergang ausgewählte Ereignisse und Persönlichkeiten von Protest und Gegenwehr. Er thematisiert zudem, wie seit 1945 an Widerstand erinnert wird und welche Zeichen im Stadtraum gesetzt wurden.

Treffpunkt: Otto-Grüneberg-Weg, vor der Villa Oppenheim

Anmeldung erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de

Wilmerdorfer Straße, Ecke Wallstraße, ca. 1930 © Museum Charlottenburg-Wilmersdorf