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Führung, Im Stadtraum

Mi, 06.05.2026, 18 Uhr

Stadtrundgang „Kriegsende und Erinnerung in Wilmersdorf“

In einem Stadtrundgang durch Wilmersdorf soll eine lokale Geschichte des Zweiten Weltkrieges erzählt werden. Wie wirkte sich das Kriegsende auf die Menschen in Wilmersdorf aus? Wer empfand die herannahenden alliierten Armeen als Bedrohung, wer als Befreiung?  Wie gingen die Menschen mit der Besatzung um und was wurde aus den NS-Manifestationen im Bezirk?

Besucht werden – oftmals auch ambivalente – Orte zwischen NS-Herrschaft, Gewalt, Verzweiflung, Befreiung und Neubeginn, die ein vielschichtiges Bild vom Leben und Überleben im Angesicht des Krieges vermitteln. Der Blick wird dabei auch stets auf die heute sichtbare Erinnerungskultur im Stadtraum gerichtet sein.

 

Treffpunkt: Fehrbelliner Platz 4 vor der Senatsverwaltung, 10707 Berlin

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Abriss der Synagoge Prinzregentenstraße, 1958. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Führung, Im Stadtraum

Sa, 09.05.2026, 11.30 Uhr

Stadtrundgang „Kriegsende und Erinnerung in Wilmersdorf“

In einem Stadtrundgang durch Wilmersdorf soll eine lokale Geschichte des Zweiten Weltkrieges erzählt werden. Wie wirkte sich das Kriegsende auf die Menschen in Wilmersdorf aus? Wer empfand die herannahenden alliierten Armeen als Bedrohung, wer als Befreiung?  Wie gingen die Menschen mit der Besatzung um und was wurde aus den NS-Manifestationen im Bezirk?

Besucht werden – oftmals auch ambivalente – Orte zwischen NS-Herrschaft, Gewalt, Verzweiflung, Befreiung und Neubeginn, die ein vielschichtiges Bild vom Leben und Überleben im Angesicht des Krieges vermitteln. Der Blick wird dabei auch stets auf die heute sichtbare Erinnerungskultur im Stadtraum gerichtet sein.

 

Treffpunkt: Fehrbelliner Platz 4 vor der Senatsverwaltung, 10707 Berlin

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl. Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Abriss der Synagoge Prinzregentenstraße, 1958. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Führung, Im Stadtraum

Do, 14.05.2026, 14 Uhr

Magnus Hirschfeld und seine Wegbegleiter:innen

Stadtspaziergang mit Rafael Nasemann (Homolulu Berlin)

Anlässlich des Gedenktages am 14. Mai zur Erinnerung an den Arzt, Sexualwissenschaftler und Vorkämpfer der queeren Emanzipationsbewegung, Magnus Hirschfeld (1868-1935), gibt Rafael Nasemann im Rahmen eines Stadtspazierganges Einblicke in das Leben und Wirken von Magnus Hirschfeld und seiner Wegbegleiter:innen. Die Tour durch Charlottenburg beleuchtet die Geschichte von und Erinnerung an queere Berliner Held:innen und Aktivist:innen und endet an der Hirschfeld-Säule in der Otto-Suhr-Allee 93. 

Treffpunkt: Ahornallee 51, 14050 Berlin-Charlottenburg
Dauer: rund 1,5 Stunden

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine spontane Teilnahme ist ggf. ebenfalls möglich.

Gefördert durch den Bezirksfonds „Queeres Leben in den Bezirken stärken“ der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung mit Unterstützung der Ansprechperson Queeres Berlin“. 

Eine Gedenksäule vor dem ehemaligen Wohnhaus Magnus Hirschfeld mit einem Relief seines Kopfes und seinen Lebensdaten. Im Hintergrund sieht man das Rathaus Charlottenburg. Abb. Hirschfeld-Säule, Otto-Suhr-Allee 93, 2026. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Führung, Im Stadtraum

Mi, 03.06.2026, 18 Uhr

Erinnerungsraum Hardenbergstraße: Spuren der Verflechtungen mit dem Osmanischen Reich

Entlang der Hardenbergstraße kreuzen sich Geschichten von Flucht, Exil und Verfolgung. Jüdische, armenische, kommunistische und sozialdemokratische Biografien umspannen die Zeit vor, während und nach dem Nationalsozialismus. Der Rundgang, konzipiert von dem Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Doğan Akhanlı, eröffnet einen Raum zum Nachdenken über armenisch-deutsch-türkische Verflechtungsgeschichten und lokale Erinnerungskultur. 

Treffpunkt: Amerikahaus, Hardenbergstrasse 22, 10623 Berlin, vor der Berliner Landeszentrale für politische Bildung  

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln 
des Bezirkskulturfonds

Eine schwarz-weiß Fotografie des Bildhauers Akbar Behkalam vor dem vom ihm geschaffenen Mahnmal. Über dem Bild steht der Slogan der langen Woche der Kiezgeschichte.Abb. Bildhauer Akbar Behkalam am Mahnmal für Cemal Kemal Altun, Hardenbergstraße, 22.Mai 1996. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf. Fotograf: Jürgen Henschel

Führung, Im Stadtraum

Do, 04.06.2026, 18 Uhr

Die Kant. Kunst, Text, Straße.

mit Annett Gröschner und Ina Weber 

Ausgangspunkt Kantstraße: Tag und Nacht belebter Begegnungsort, auf 2630 Metern Länge in permanentem Wandel, Hafen verschiedenster Nationalitäten, gesäumt von Bauten verschiedenster Epochen. Für den Soziologen Richard Sennett ist sie eine Manifestation der offenen Stadt: von Unvollständigkeit, Aneignungen und Widerspruch gekennzeichnet. Die Autorin Annett Gröschner und die Bildhauerin Ina Weber werden bei diesem Spaziergang die komplexe Vita dieser Straße ein Stück begleiten. 

Treffpunkt: Skulptur „Lesser“ von Olaf Nicolai für dem Hotel Upper West, Kantstraße 163-165.  

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln 
des Bezirkskulturfonds

Eine schwarz-weiß Fotografie des Schimmelpfeng-Haus von 1966. Über dem Bild steht der Slogan der langen Woche der Kiezgeschichte.Schimmelpfeng-Haus, Kantstraße 165–166. 1966. Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

Führung, Im Stadtraum

Sa, 06.06.2026, 14 Uhr

„Unsere Straße“. Terror, Widerstand und Erinnerung in Charlottenburg

Seit den frühen 1930er Jahren waren die Viertel in Alt-Charlottenburg wiederholt Schauplatz politischer Gewalt. Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten verbreitete der SA-Sturm 33 Terror. Die kommunistische Gegenwehr war massiv, doch auch aus anderen politischen Richtungen gab es Menschen, die Widerstand leisteten. In seinem Roman „Unsere Straße“ schilderte Jan Petersen die Auseinandersetzungen rund um die einstmalige Wallstraße, die erst zur Maikowskistraße, und nach dem Krieg zur Zillestraße wurde. 
 

Treffpunkt: Schlossstr. 55/ Otto-Grüneberg-Weg, vor der Villa Oppenheim

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de.

Eine Stadttour im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte, einer gemeinsamen Veranstaltung des Arbeitskreises der Berliner Regionalmuseen. Gefördert aus Mitteln 
des Bezirkskulturfonds

Ein schwarz-weiß Foto aus der Wilmersdorfer Straße. Zu sehen sind unter anderem die alte Straßenbahn, alte Ladenbeschilderungen und eine alte Litasssäule. Über dem Bild steht der Slogan der langen Woche der Kiezgeschichte.Wilmersdorfer Straße, Ecke Wallstraße, um 1930 (Ausschnitt). © Museum Charlottenburg-Wilmersdorf