Nächste Führungen

Führung

So, 03.03.2024, 11:30 - 12:30 Uhr

Öffentliche Führung durch „Solidarisiert euch!“

mit Charlotte Sohst

Anlässlich des Museumssonntags bieten wir öffentliche Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung „Solidarisiert euch! Schwarzer Widerstand und globaler Antikolonialismus in Berlin, 1919–1933“ an.

Wie sah diese Topographie des antikolonialen Berlin aus? Welche Freiräume ermöglichte es? Wo stießen Netzwerke internationaler Solidarität an ihre Grenzen? Und was blieb vom antikolonialen Berlin? Der Rundgang durch „Solidarisiert euch!“ greift diese Fragen auf, wirft Schlaglichter auf zentrale Ereignisse, Persönlichkeiten und Orte und zeichnet dabei die historischen Momente des antikolonialen Berlin nach.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung bitte telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

© Rosa Merk

Führung

So, 03.03.2024, 1:30 - 2:30 pm

Public tour of „Stand in Solidarity”

with Charlotte Sohst

On Museum Sunday, we are offering public guided tours through the current special exhibition "Solidarity! Black resistance and global anti-colonialism in Berlin, 1919-1933".

What did a topography of the anti-colonial Berlin look like? What freedoms did it yield? Where did networks of international solidarity reach their limits? And what remained of the various movements? This tour through "Stand in Solidarity!" takes up these questions, highlights key events, biographies and places to trace the historical moments of anti-colonial resistance in Weimar Berlin.

Free of charge. Please register by telephone 030-90 29 24 106 or via e-mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. If free spots are available, you can also join spontaneously.

© Rosa Merk

Führung

Di, 12.03.2024, 18 Uhr

Expertinnengespräch mit Aischa Ahmed zu Arabisch-Muslimischen Netzwerken in der Weimarer Republik

Berlin in der Zwischenkriegszeit war antikolonial. Zumindest wahrscheinlich, wenn die meisten der um 1925 rund 5000 Migrant:innen aus ehemals oder weiterhin kolonisierten Ländern in der Hauptstadt hätten befragt werden können. Wie sah die arabische Präsenz zu dieser Zeit in und um Charlottenburg aus? Die Historikerin Aischa Ahmed gibt anhand biografischer Beispiele einen Einblick in die Lebensumstände und Politiken zwischen 1919 und 1933.

Ein ägyptischer Anarchist, der in seinem Streiten um die nationale Unabhängigkeit Ägyptens sich mit allen politischen und religiösen Gruppen überwarf. Ein sudanesischer antikolonialer Kosmopolit, der kurzzeitig Berlin unsicher machte. Und ein junger Syrer, der vom Maschinenbaustudent an der Technischen Hochschule zum Leiter des Islam-Instituts im heutigen Literaturhaus in der Fasanenstraße wurde. Was das alles mit arabischen antikolonialen Bewegungen in den 1920er Jahren in Berlin zu tun hat und warum der Berliner Zoo auch noch eine Rolle spielt, erzählt Ihnen Aischa Ahmed in einer Führung durch die Ausstellung „Solidarisiert euch! Schwarzer Widerstand und globaler Antikolonialismus in Berlin, 1919–1933“

Dr. Aischa Ahmed ist Historikerin, Autorin, Moderatorin und arbeitet in der historisch-politischen Bildungsarbeit. Ihr Buch Arabische Präsenzen um 1900. Biografische Interventionen in die Deutsche Geschichte ist bei transcript erschienen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus statt.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung bitte telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

 

Bild: Fotostudio Neukölln

Führung

Do, 14.03.2024, 18 Uhr

Dialogische Führung durch die Sonderausstellung „Solidarisiert euch! Schwarzer Widerstand und globaler Antikolonialismus in Berlin, 1919–1933“

In der letzten Ausstellungswoche bietet die freie Bildungsreferentin Jeanne-Ange Wagne nochmal eine öffentliche Führung an. Mit einer Dauer von 90 Minuten bietet sie Raum für Selbsterkundung und moderierte Gespräche in der Gruppe.

Wie sah diese Topographie des antikolonialen Berlin aus? Welche Freiräume ermöglichte es? Wo stießen Netzwerke internationaler Solidarität an ihre Grenzen? Und was blieb vom antikolonialen Berlin? Der Rundgang durch „Solidarisiert euch!“ greift diese Fragen auf, wirft Schlaglichter auf zentrale Ereignisse, Persönlichkeiten und Orte und zeichnet dabei die historischen Momente des antikolonialen Berlin nach.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus statt.

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung bitte telefonisch unter 030-90 29 24 106 oder via E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de. Bei freien Plätzen ist auch eine spontane Teilnahme möglich.

 

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